Gestrandet

07.08.2018   Seckau  –  Oberzeiring

Nach einem guten Frühstück ging ich um 8 Uhr los Richtung Gaal. Der Weg war so angenehm wie das Wetter. So kam ich gut voran, immer noch auf dem via alpina (blau). Gaal mit seiner imposanten Klosteranlage bietet leider sonst nicht viel, nicht mal ein offenes Gasthaus.

Aber es war ja auch erst 10:30 Uhr und nach einer Erfrischung in einem Bäckeladen ging es weiter, leider immer der Landstraße entlag die als Wanderweg gekennzeicnnet war. Bereits um 13 Uhr erreichte ich das Gasthaus Wachter idyllisch in der „Wildnis“ gelegen. Es war erstaunlich ruhig aber ich fand dann den Juniorchef auf der Terasse. Dieser war sehr erstaunt über mein Erscheinen, war ich doch erst für den nächsten Tag gebucht. Fehler der Rezeption! und kein Zimmer frei. Jetzt wurde ich doch etwas nervös. Nach einem kühlen Getränk bot der nette Junior mir an mich ein Stück mit dem Auto zu bringen, denn 2 Etappen an einem Tag konnte ich nicht schaffen. Die Asphaltstraße endete bald und wir fuhren die vom Unwetter mitgenommene Schotterstraße über das Sommertörl (1644 m) bis nach St. Oswald. Von dort legte ich den Rest bis Mörderbrugg zu Fuß zurück – in der Hoffnung im Gasthof Papillion schon einen Tag früher unterkommen zu können. War aber leider eine Täuschung – alles belegt. Morgen gerne! Nach einigem Hin und Her brachte mich der Chef mit dem Pizzataxi nach Oberzeiring, einem Nachbarort. Im Gasthaus Grüner Specht bin ich dann gestrandet, froh ein Zimmer gefunden zu haben.

Ein Gemüsegarten wie vor 100 Jahren.

Meine Wandertour gestaltet sich doch nicht so glatt wie geplant. Die Planung ist auch nicht so optimal. Ich darf mich nicht so verplanen, muss vor allem beim nächsten Mal die Touren in ihrer Länge flexibler planen.
Morgen steht dann ein unaufgeregter Tag an. Vormittags ein kleiner Spaziergang von 6 km nach Mörderbrugg zum Gasthaus Papillion.

3,10 Std., 12,2 km , 290 HM bergauf, 240 HM bergab

07. August 2017

5 thoughts on “Gestrandet”

    1. Liebe Astrid,
      ja das ist schon abenteuerlich. Leider bist du mobil nicht erreichbar. Wenn du hier mit wandern könntest wäre es viel schöner.Vielleicht im nächsten Jahr.

  1. Hallo Georg,
    wenn man Gott zum Lachen bringen will, dann sag: „Ich habe einen Plan“
    Aber Scherz beiseite, was du da gerade erlebst hört sich nach Abenteuer, Herausforderng , Grenzerfahrung, Fitness, Mut, Naturerlebnis ,Wandererfahrung, Durchhaltevermögen, Genuß und Anstrengung an. Ich hoffe deine Tour bringt dich in den nächsten Tagen mit etwas weniger Widrigkeiten weiter. Wie es aber auch kommt, ich bin sicher es sind viele Menschen gedanklich bei dir und schicken gute Energie.
    Ich bin gespannt auf deine weiteren Berichte.
    Lieber Gruß und gut Pfad,
    Ida
    P.S.:Heute haben Astrid und ich den Antrag für die Fördervereinsgründung unterschrieben.

    1. Hallo Ida,
      Wie recht du doch hast! Zu viel planen ist nicht immer gut. Jetzt breche ich meine Tour ab , denn Sicherheit geht vor ! Die Berge bleiben ja noch etwas für einen neuen Versuch.
      Liebe Grüße Georg

  2. Hallo Georg!
    Verfolge mit Spannung deine Tour!
    Schon zu Beginn geht es ja richtig rund bei dir.
    Wünsche dir weiterhin einen sicheren Tritt, gutes Wetter, gute Kondition und keine Blasen und weiterhin gute Begegnungen mit netten Menschen.

    LG
    Thomas

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