Grenzüberschreitung

4. Tag       08.09.2018

6 Std. , 14,5 km , 690Hm bergauf , 680Hm bergab

Das Frühstück im Gasthof Alpenrose war so gut wie das Abendessen – perfekt ! Das Wetter meint es auch gut mit uns. Die Sonne scheint ist aber noch gut zu ertragen.  Um kurz nach 9 Uhr machen wir uns auf den Weg  zum Staller Sattel der Grenze zu Italien, um dann weiter nach Antholz ab zu steigen.

Schnell geht es bergauf . Ida voran ! Das ist auch gut so , denn so bin gezwungen etwas disziplinierter zu gehen: also kleine , langsame Schritte. Das spart Energie und Atemluft.  Durch einen wunderschönen Bergwald wandern wir  in Nähe der Passstraße , überqueren ein Felsenfeld  wo wir eine kurze Pause machen. Bald  erreichen wir dann die letzten Almen auf österreichischer Seite.

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Der Weg wir nun breiter, eher ein Spazierweg. Da es Wochenende ist, nutzen viele Menschen  die Gelegenheit diesen Weg vom Obersee zu den Almen zu gehen. Wir passieren das Ausflugsziel Obersee und erreichen kurz darauf die  italienische Grenze oben auf dem Staller Sattel.

Hier stauen sich die Autos und noch viel mehr Motorräder, denn auf der italienischen  Seite ist die Straße immer nur in einer Richtung befahrbar, da die Serpentinen extrem eng sind. Darum gibt es an der Grenze und im Tal eine Ampel die jeweils 15 Minuten pro Stunde grün zeigt und ansonsten den Verkehr anhält. Um 12 Uhr springt die Ampel auf Grün und Auto,  Motorräder und Radfahrer sprinten ins Tal.

Wir nutzen den Aussichtspunkt zu einer Mittagspause. Danach geht es bergab Richtung Antholzer See. Durch Bergwald , vorbei an einem Bergrutsch geht es immer bergab, bis wir den Antholzer See erreichen, einen richtig grünen See, wie ich ihn noch nicht gesehen habe.

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Oberhalb des Sees führt uns der Wanderweg am See entlang bis wir schließlich auf einen Waldweg abbiegen. Bald machen wir eine Rast und suchen nach einer Unterkunft  in Antholz Obertal aber es gelingt uns nicht eine Unterkunft zu finden. Also geht’s weiter und bald sind wir am Ziel. Im 2. Hotel (von zweien) buchen wir  für eine Nacht.

Auf der Terrasse planen wir den den morgigen Tag.  Wir beschließen, wie geplant, zur Kasselerhütte aufzusteigen. Zwischen dem West- und dem Ost Riesenferner hindurch. Für den Abstieg haben wir uns für eine kürzere Variante nach Rein in Taufers entschieden . Das Wetter soll jedenfalls  gut werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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