Zu den Radabweisungeckfiguren

17.9.2021 Philippsreut – Waldkirchen

6,5 Std. ( Gehzeit: 4,5 Std. ) , 21,5 km , 430 Hm bergauf , 790 Hm bergab

Als ich gegen 9,45 Uhr den Gasthof Zum Pfenniggeiger verlasse ist von Nebel kaum etwas zu bemerken.

Erst ein Stück die Straße entlang, aber schon bald geht es auf einen schönen Waldweg durch einen dichten Fichtenwald, den der Borkenkäfer noch nicht befallen hat.


Ich bin jetzt wieder auf der Hauptroute des Goldenen Steigs der sich bergauf durch den Wald schlängelt.

Gegen 10 Uhr erreiche ich das ehemalige Dorf Leopoldsreut. Hier ist die Geschichte des Dorfes dokumentiert, das von den Bewohnern verlassen und 1962 abgerissen wurde.

Um 10,45 Uhr erreiche ich nach einem steilen Anstieg auf einem Schotterweg den Aussichtsturm Haidl ( 1166 m ). Die schöne Anlage ermuntert nicht zum Besteigen des Aussichtturmes – der Nebel verhindert jede Aussicht. Schade!

Kurz vor Obergraindl ereiche ich die 1000 Hm Marke


und muss mich dann entscheiden: meine geplante Route gehen oder noch ein Stück weiter auf dem Goldenen Steig ? Der Goldene Steig würde 7 km und 330 Hm mehr bedeuten. Ich entscheide mich für meine ursprüngliche Route nach Karlsbach , um ab da die Reststrecke mit der Bahn zurück zu legen (!). Also geht es über Asphalt bergab, durch den touristisch sehr erschlossenen Ort Hobelsberg. Hinter dem Ort mache ich Mittagspause und erreiche bald wieder freies Gelände.


Hinter Ölmühle wird der Weg wieder naturbelassener . Aber auch hier hat sich die asiatische Springkrautpest schon sehr verbreitet.An einem Bogenschießplatz vorbei geht es die vorerst letze Steigung zum Ranzinger Hof hoch und dann auf der Straße weiter bis Schlößbach und Karlsbach.
An der verwaisten Bushaltestelle mache ich eine kurze Pause und stelle fest: es gibt keinen Bahnhof mehr, die Gleise sind z.T. zugewachsen 🤐.Noch einmal sehe ich bei Komoot nach wie weit es bis Waldkirchen ist. 6,7 km und 170 Hm ! Meine Beine sind lahm und als mir ein Bewohner sagt, wo sich 300 m bergab die Bushaltestele befindet entschließe ich mich mit dem Bus zu fahren. Glück ! Der Bus kam 13 Minuten später.
Im Waldkirchen angekommen gehe ich vom Busbahnhof durch die Innenstadt zum Hotel.


Nach dem Duschen gehe ich wieder in die Stadt und treffe da auf die Theaterwandergruppe. Diese spielt in der Stadt an verschiedenen Orten Senzen aus der Geschichte der Stadt nach.

Die Geschichte der Stadt wird durch die Radabweisungseckfiguren an den Hausecken erzählt.
Aber der Hunger bringt mich wieder zurück ins Hotel .

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